La Florens 2018 - Josep Grau

La Florens 2018 - Josep Grau

100% Garnacha tinta

Montsant - Spanien

14.5 %
16-18 °C
2020 - 2034

Gebratenes, rotes Fleisch

Vinifikation: 14 Monate in 2000 Liter Eichenfässern aus Stockinger Eiche (Österreichische Eiche)
Flaschengrösse: 75 cl
24  Stück im Weinlager vorrätig, sofort lieferbar
SFr. 44.00

La Florens - die Besten Trauben aus der 100-jährigen Parzellen

Die Trauben, aus denen Josep Grau La Florens hergestellt wird, stammen von jahrhundertealten Reben, die auf einem Grundstück mit Tonboden gepflanzt wurden. Bei ihnen wird ein ökologischer Anbau mit biologischen Techniken und biodynamischen Methoden betrieben, um eine möglichst ausdrucksstarke Frucht zu gewährleisten. Durch und durch eine handwerkliche Arbeit, die manuell durchgeführt wird und zum optimalen Zeitpunkt in Kisten zu 10 kg gelesen wird.

Im Weinkeller vinifiziert Josep Grau La Florens mit geringen Eingriffen. Dazu gärt er spontan mit einheimischen Hefen in Zementtanks und reift dann für 14 Monate in runden Fudern mit 2.500 Litern Fassungsvermögen. Beim Abfüllen des Weins sind die zugesetzten Schwefelmengen minimal.

Josep Grau La Florens ist das Ergebnis einer jahrhundertealten Parzelle im Montsant, die es ermöglicht, einen feinen, eleganten und sortenreinen Wein aus Garnacha zu verkosten, der eine wirklich saftige Frucht aufweist.


Im Glas tiefdunkel, fast schwarz. In der Nase dunkle Kirsch- und Beerenfrüchte, schwarze Oliven, mineralische Noten, dazu Tabak, Zeder, Kakao, Kräuter, Nelken, Pfeffer und Veilchen. Am Gaumen von großer Intensität mit feinen Tanninen und enormer Fruchtfülle, komplex und würzig, mit einem samtigen, nicht endenwollenden Abgang.

Wie schmeckt der Territori?

Leicht
Üppig
Fein
Tanninhaltig
Trocken
Süss
Weich
Säurebetont
Bodega Josep Grau

Die Geschichte ist mittlerweile in der Weinwelt schon oft gehört. Dem ehemaligen Broker Josep Grau war das Leben in Barcelona zu schnell und hektisch geworden. Deswegen zieht er aufs Land und rekultiviert die landwirtschaftliche Tradition der Familie. Es ist allerdings nicht so, dass sich Josep Grau jetzt ein Weingut leistet, wie es in den besseren Kreisen jetzt en vogue ist und andere für sich arbeiten lässt. Josep Grau arbeitet selbst in den Weinbergen und steht im Keller, um "seinen" Wein zu machen. Übernommen aus seinem alten Leben in der Finanzwelt hat er allerdings die Professionalität, die Weitsicht, die Präzision mit der er seine Ideen umsetzt.

Die Obsession von Josep Grau, Weinbauer und Önologe, ist die Auswahl des Weinbergs und sein Ziel, die besten Weine, authentisch und aufregend zu machen. Er bewirtschaftet ein Puzzle von kleinen Weinbergsparzellen in den Gemeinden MarçàCapçanes und Falset, jede davon mit ihrem besonderen mineralischen Reichtum, mit lehmigen, kalkhaltigen, granitischen und schieferhaltigen Terroirs.

Seine erste Überzeugung ist, dass guter Wein im Weinberg entsteht. Völliger Verzicht auf Herbizide und Pestizide und eine Fokussierung auf alte Rebstöcke. Diese sollen ein perfektes Traubenmaterial liefern, das dann im Keller möglichst wenig überformt wird. Es wird alles per Hand gemacht, vom Rebschnitt bis zur Ernte. Was man im Keller von Josep Grau ist für spanische Verhältnisse modern und traditionell zugleich. Mit einem großen Unterschied. Nach der Gärung werden die Weine in großen Holzfässern der österreichischen Marke Stockinger ausgebaut. Im Moment hat er noch einige französische 500 Liter Tonneaus im Keller, möchte aber in Zukunft nur mit den 2000 Litern großen Fässern des berühmtesten österreichischen Küfers arbeiten. Erneut eine große Investition, doch damit kommt er seiner Vision, wie "sein" Wein schmecken soll, wieder einen entscheidenden Schritt näher. 

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