Chardonnay Lafóa DOC 2018

Chardonnay Lafóa DOC 2018

Chardonnay

14.5 %
12-14 °C
Trinkreife in den nächsten 6-10 Jahren

hervorragend zur italienischen Pastaküche, weissem Fleisch, Fisch und Geflügel

Ausbau während 11 Monaten in 225-Liter-Fässern und anschliessende 6-monatige Flaschenreife
93/100 Parker Punkte
75 cl
lm Weinlager vorrätig, sofort lieferbar
SFr. 35.50

Cremig, nussig, zart

Chardonnay wie man ihn kennt und liebt. So präsentiert sich der Lafóa aus dem Hause Schreckbichl Colterenzio im Südtirol. Eine Mischung aus Ballerina und Bodybuilder. Wunderbar cremig und fruchtbetont, aber mit deutlichen Holznoten (Haselnüsse, Rauch, Vanille...), die unfassbar gut eingebunden sind und ihm einen Extra-Kick an Kraft und Fülle geben. Wahnsinn! Insbesondere wenn man mal einen wirklich fetten und feierlichen Weißwein braucht.

Am Gaumen zeigt sich ein wunderbares Zusammenspiel zwischen gelbfruchtigen Noten (wir notieren Mango und Honigmelone) und der dezenter Röstaromatik, ergänzt durch einen Hauch Exotik und mineralische Nuancen, die sich in den folgenden Jahren noch akzentuieren werden. Dicht und von toller Konzentration mit anhaltendem, ausgedehntem Finale. Ein wahrhaft gewaltiger Wein, welcher hervorragend zu weissen Fleischgerichten (wie wäre es mit Züri Gschnätzlets?), Pasta mit Rahmsauce oder kreativen Fischgerichten (versuchen Sie mal Zander mit gebratenen Apfelscheiben und Ahornsirup-Sauce!) passt.

Kellerei Schreckbichl

Im Jahr 1960 gründeten 28 Weinbauern die Kellerei Schreckbichl, benannt nach dem gleichnamigen Weiler südlich der Stadt Bozen. Weitere Höfe in- und außerhalb von Girlan schlossen sich an. Heute bewirtschaften 290 Mitglieder mit über 300 Hektar die besten Weinbergslagen der Gegend. Die Weinberge im Bozener Becken geniessen tagsüber ein Mittelmeerklima, welches sich regelmässig im Talkessel ausbreitet und nachts ein frisches alpines Klima, aufgrund ihrer einzigartigen Position. Die Kellerei Schreckbichl gehört seit langem zu den Avangardisten unter Europas Kellereien. Unter der Federführung von Luis Raifer gelang es um 1970 herum die entscheidenden Weichen für die Qualitätssicherung in den Weinbergen und Kellern zu stellen, begleitet von einem griffigen Marketingkonzept. In einer konzertierten Aktion wurden die Mitglieder verpflichtet ihr Lesegut nach ganz konkreten Anforderungen anzubauen und anzuliefern. Von nun an zählte nicht mehr nur die abgelieferte Traubenmenge, sondern die genau definierte Qualität, welche in die Entlohnung der Weinbauern einfliesst und auch penibel kontrolliert wird. Am Ende stellte sich heraus, dass das Motto 'Gemeinsam sind wir stark' mit Leben erfüllt wurde. Man produziert erfolgreich Qualitätsweine, welche voller Individualität, erfolgreicher Sortenumstellung und Identität geprägt sind. Spricht man von Schreckbichl, so spricht man von Luis Raifer, er ist promovierter Agrarwissenschaftler und ein umtriebiger Botschafter des Südtiroler Weines. Keine andere Kellerei Italiens wird so stark mit seinem Leiter identifiziert. Die Gesellschaftsform Genossenschaft bleibt im Hintergrund, da man die Schreckbichler Weine eher einem Winzer zuschreibt. Die Genossen sind zufrieden, da Raifer ihre Ressourcen bündelt, die Produktionskosten und die Marketinganstrengungen kontrolliert.