Harlequin IGP 2009

Harlequin IGP 2009

15 verschiedene Rebsorten, je nach Jahr und Reife, werden vor der Fermentation für mehrere Wochen zur Konzentration auf Strohmatten angetrocknet.

15 %
16-18 °C
Jahrgang + mindestens 15 Jahre

zu einem Gespräch mit guten Freunden vor dem offenen Kaminfeuer oder zum besten Stück Fleisch, das Sie kriegen können

Ausbau während mindestens zwei Jahren in neuen französischen Barriques Lieferung in 1 -2 Wochen
Flaschengrösse: 75 cl
Ausverkauft
SFr. 249.00

Ein Monument von Wein

Celestino Gasparin ist ein Freak. Ein Wein-Freak, um genau zu sein. Keiner kann Weine produzieren, wie er es macht. Seine Hammerfaust im Samthandschuh nennt sich „Harlequin“ und ist schlicht und ergreifend phenomenal. Ganze 15 verschiedene Rebsorten (davon vier weisse!) werden je nach Jahr und Reife vor der Fermentation für mehrere Wochen zur Konzentration auf Strohmatten angetrocknet. Danach reift der Wein während zweier Jahre in neuen französischen Barriques.

Ein Atemzug raubt euch die Sinne. Im Mund… ach was sagen wir – das muss man erleben! Wuchtig und heftig im Eintritt, enorm opulent, dicht, komplex, harmonisch und voll beladen mit eingekochten Früchten und überreifen Beeren. Dazu die warme Eiche, bedingt durch den langen Ausbau in neuen Fässern. Im Prinzip erschlägt einem der Wein komplett, wäre da nicht diese unglaublich filigrane Eleganz, die immer wieder neue Aromen an den Gaumen zaubert.

Ein Spitzenwein der Eleganz, Tannin, Frucht, Druck und Säure perfekt kombiniert. So schmeckt er auch nach Tagen in der offenen Flasche noch genial! Aber warum sollte man den nicht austrinken?

Zýmē

Celestino Gaspari, Önologe und Winzer aus San Pietro in Cariano unweit Verona, ist ­eine Berühmtheit. Lange arbeitete er bei Giu­seppe Quintarelli, einem der Überväter des Amarone, bevor er 2003 seine eigene Cantina gründete und nebenbei noch die Tochter seines Mentors heiratete. Quintarelli ist zu dieser Zeit eine Autorität im Veneto mit seinen Weinen. Bei ihm erlernt Celestino Gaspari 17 Jahre lang das Weinmachen.

Seine eigene Azienda Agricola nennt er nach dem lateinischen Wort für Weinhefe «Le Zýmè». Er möchte seinen Schwiegervater nicht kopieren, sondern das Erlernte neu interpretieren und Weine entstehen lassen, die seine ganz eigene Handschrift aufweisen. Und das beweist er mit vollster Bravour! Im Veneto und weit über seine Grenzen hinaus ist er eine Ikone. Sein Sprechen und Handeln sind Programm und Richtschnur für die anderen Winzer der Region.

Heute verwendet die Azienda Agricola Zymè Trauben aus 9 ha Rebfläche für ihre Weine, wobei ein Teil aus dem Bestand der Familie Gaspari und der andere Teil von ausgesuchten Besitzern anderer Weinberge stammt, die mit Zymè eng zusammenarbeiten. Es würde wohl zu lange dauern, Ihnen die ganze Geschichte dieses Weinguts zu erzählen. Nur soviel: keiner kann einen Wein produzieren, wie Celestino!

Entdecken Sie das Weingut Zymè