Magnum Blauburgunder "Borstig' Kerl" AOC Zürich 2014

Magnum Blauburgunder "Borstig' Kerl" AOC Zürich 2014

Blauburgunder (Pinot Noir)

12.5 %
18 °C
Trinkreife 2017 bis 2025

allem vom Schwein, aber auch Rindfleisch, Wildgerichte und dunkles Geflügel

Die Trauben für den Borstig' Kerl stammen allesamt aus einer Einzellage in Benken ZH. Sie werden spontan vergoren, unfiltriert abgefüllt und reifen während 24 Monaten in gebrauchten Burgunder Pièce (228 l).
150 cl
2014
lm Weinlager vorrätig, sofort lieferbar
SFr. 95.00 Normaler Preis SFr. 115.00

Der Grosse mit dem schwarzen Schwein

Die Leit- und Lieblingssorte vom sympathischen Zürcher Winzer Patrick Thalmann ist der Pinot Noir, welchen er gleich in drei verschiedenen Varianten keltert. Mit einer starken Vision in einer stillgelegten Metzgerei in Ossingen gestartet, setzt Patrick langsam zu einem Höhenflug an, der seine Weine zu den besten Pinot Noir in der Schweiz und zu den grossen Pinot-Noir-Ländern Frankreich und Deutschland aufschliessen lässt.

Sein unbestrittener Spitzenwein ist der vielversprechende Borstig' Kerl, der im Frühjahr 2017 zum ersten Mal auf den Markt kam und anfänglich nur in Magnum-Flaschen präsentiert wurde. Was da Benken ZH in den obersten Rebzeilen einer Einzellage geerntet und nach Spontanvergärung im kleinen Burgunder-Pièce während stolzen zwei Jahren heranreift, ist beindruckend und hat das Zeug zu einem der besten Weine der Deutschschweiz.

All das schmeckt man auch unmittelbar im Glas: elegante Holzwürze strömt einem in die Nase, begleitet von reifen, aber nie vordergründigen Fruchtaromen. Am Gaumen dicht, vollmundig, mit noch präsenter Säure und erstaunlicher Länge und Harmonie; sehr komplex und tiefgründig. Ein rustikaler, ein klein wenig ungestümer Kerl mit zupackenden Gerbstoffen und dem Körper eines Naturburschen. Er paart burgundischen Schmelz und Eleganz mit dem enormen Potential der Lagen im Zürcher Weinland. Dabei bleibt er stets schweizerisch – akkurat und präzise.

Man sollte den 2013er Borstig' Kerl in jedem Fall zumindest 2 Stunden vor Genuss dekantieren, um einen Vorgeschmack auf die wunderbaren Dinge zu erhaschen, die da ganz gewiss in den nächsten 5 bis 10 Jahren kommen werden. Allerdings dürfte es nur den wenigsten der schweren Magnums gelingen, so lange unberührt zu überdauern…

Winzerei zur Metzg

Noch nie gehört? Aber vielleicht schon getrunken? Auch nicht? Nun, dann ist vielleicht gerade heute der passende Zeitpunkt dafür gekommen

Im Jahr 2009 wurde die "Winzerei zur Metzg" im Zürcher Weinland als Schweizer Wein-Startup gegründet. In einer Doppelgarage hat alles angefangen. Platzmangel hat 2010 dazu geführt, dass man in eine ausgediente Metzgerei mit noch intakten Kühlräumen umziehen musste - daher der Name.

Die Winzerei zur Metzg ist klein und wird es wohl auch noch länger bleiben. Seit 2012 werden zwischen 12'000 und 14'000 Flaschen pro Jahr produziert - je nach Jahrgang. In den Vorjahren waren die Mengen zwar wesentlich geringer, doch auch heute noch ist Klasse und nicht Masse das oberste Ziel. Und so werden die Trauben, welche mehrheitlich aus alten Zürcher Blauburgunder-Lagen stammen, mit grösster Sorgfalt und Konsequenz verarbeitet. Entscheidend ist solides Handwerk im Rebberg und im Keller, stets gepaart mit einer guten Portion Experimentierfreude.

Das kleine Team um Patrick Thalmann ist engagiert, enthusiastisch und setzt konsequent auf Handarbeit - und zwar vom Rebberg  bis in die Flasche. Das Motto des Teams: "Zeit lassen wir dem Wein, aber auch uns!"