Pinot Noir "PMG" 2015

Pinot Noir "PMG" 2015

Pinot Noir (Blauburgunder)

13.5 %
16-18 °c
bereits heute trinkfähig, kann aber auch problemlos noch 7 Jahre reifen

 Filetstück von Angus oder Irish Beef, dunkles Geflügel wie Ente oder als Genusswein einfach so

Die Rebanlagen sind am Cholfirst bei Benken und bestehen aus mehrheitlich 40-60 jährigen Reben. Der Wein wird über 30 Monate im neuen Holz ausgebaut.
75 cl
2015
lm Weinlager vorrätig, sofort lieferbar
SFr. 36.50

Der Zürcher mit typisch burgundischem Charakter

PMG bedeutet bei der Winzerei zur Metzg: "pour ma gueule", frei übersetzt "für meine Kehle" oder "für meinen Gaumen", eine Selection des Filetstückes, bestehend aus einer kleinen Charge eines besonderen Barrique-Pièces, das für den Winzer Patrick Thalmann den typischen, burgundischen Charakter zeigt. Die Rebanlagen sind am Cholfirst bei Benken und bestehen aus mehrheitlich 40-60 jährigen Reben. Der Wein wird über 30 Monate im neuen Holz ausgebaut.

In der Nase ist der Barrique-Ausbau noch präsent, die Gerbstoffe sind aber perfekt ausgereift und jahrgangsbedingt rund und elegant ins Ganze eingebunden. Ein Wein von grosser Komplexität und frechem Holzeinsatz, wie man es sich kaum in Zürcher Weinland vorstellen könnte. Toll, wie Thalmann seine Grenzen erweitert und gekonnt mit dem Einsatz der Fassarten spielt. In der Nase und im Bukett zeigen sich wahrlich Côte de Nuits-Züge: eine vollmundige, pralle Frucht mit einem tollen Körper und Fruchtaromen von dunklen Früchten, Kirschen und Unterholz.

Ein grossartiger Pinot Noir, wie es sich für das Top-Winzerjahr 2015 auch versteht! Ganz klar – das ist ein Wein zum reifen lassen oder, in der Jugend getrunken, zum karaffieren. Als Essensbegleiter zu einem schönen Filetstück, so wie es eben "pour ma gueule"  andeutet.

Winzerei zur Metzg

Noch nie gehört? Aber vielleicht schon getrunken? Auch nicht? Nun, dann ist vielleicht gerade heute der passende Zeitpunkt dafür gekommen

Im Jahr 2009 wurde die "Winzerei zur Metzg" im Zürcher Weinland als Schweizer Wein-Startup gegründet. In einer Doppelgarage hat alles angefangen. Platzmangel hat 2010 dazu geführt, dass man in eine ausgediente Metzgerei mit noch intakten Kühlräumen umziehen musste - daher der Name.

Die Winzerei zur Metzg ist klein und wird es wohl auch noch länger bleiben. Seit 2012 werden zwischen 12'000 und 14'000 Flaschen pro Jahr produziert - je nach Jahrgang. In den Vorjahren waren die Mengen zwar wesentlich geringer, doch auch heute noch ist Klasse und nicht Masse das oberste Ziel. Und so werden die Trauben, welche mehrheitlich aus alten Zürcher Blauburgunder-Lagen stammen, mit grösster Sorgfalt und Konsequenz verarbeitet. Entscheidend ist solides Handwerk im Rebberg und im Keller, stets gepaart mit einer guten Portion Experimentierfreude.

Das kleine Team um Patrick Thalmann ist engagiert, enthusiastisch und setzt konsequent auf Handarbeit - und zwar vom Rebberg  bis in die Flasche. Das Motto des Teams: "Zeit lassen wir dem Wein, aber auch uns!"