Soave Classico DOC Monte Carbonare 2017 - MeineWeine.ch

Soave Classico DOC Monte Carbonare 2017

Garganega

12.5%
8-10 °C
2019 - 2023

allem, was aus dem Wasser kommt, aber auch zu hellem Fleisch, Geflügel und Trüffelrisotto

15 Monate Ausbau im Edelstahltank und 3 Monate in der Flasche
Tre Bicchieri / Gambero Rosso
Flaschengrösse: 75 cl
lm Weinlager vorrätig, sofort lieferbar
SFr. 25.00

Dreizehn Mal in Folge drei Gläser

Das Weinanbaugebiet Soave liegt östlich von Verona. Der unkomplizierte, säurearme und leichte Soave hat sich im 20. Jahrhundert immer mehr zum charakterlosen Massenwein entwickelt. Wir sind ganz ehrlich: das Image von Soave ist nicht das beste. Es gibt kaum eine Pizzeria, die ihn nicht als offenen Hauswein auf der Karte hat. Im Supermarkt steht Soave DOC preisgünstig in den unteren Regalen. Wer dort kauft, erhält meist einen anonymen Wein, der kaum länger als ein Jahr haltbar ist. Aber das ist nur ein Gesicht des Soave: es gibt Ausnahmen.

Aus einer der besten Einzellagen im Soave-Classico-Gebiet stammt der Soave Monte Carbonare. Sein Name leitet sich von der dunklen, kohleähnlichen Farbe des vulkanischen Bodens ab, auf dem dem Reben wachsen. Schon die schwere und avantgardistisch geformte Flasche macht ordentlich Eindruck. Ergießt sich der Wein schließlich ins Glas, offenbart er ein ungewöhnlich dichtes Strohgelb mit brillanten Glanzlichtern.

Das grandiose Bukett dieses Ausnahme-Soave begeistert uns sofort. Viel mediterrane Zitrusfrucht und -schale, Äpfel und ein Hauch karabischer Exotik kommen uns zuerst in den Sinn. Zwischen all dem schwirren blumige, rauchige, mineralische, kräutrige und an sonnenerwärmtes Heu erinnernde Noten. Dann wieder Anflüge von Nüssen und Mandeln. Einfach einzigartig!

Am Gaumen geht dieses Schauspiel zum zweiten Akt über. Ungemein cremig, elegant und dicht zeigt sich der Monte Carbonare. Fruchtsäure, saftig-extraktreiche Noten und blumige Leichtigkeit bestimmen das Finale. Im Nachhall wieder viel Mineralität und zitrisch-ätherische Nuancen. Ein großer Wein!

Er hat vom Gambero Rosso, dem wichtigsten italienischen Weinführer, das dreizehnte (!) Mal in Folge die höchste Auszeichnung erhalten (der aktuelle Jahrgang wurde noch nicht bewertet).

Suavia

Suavia ist eine Winzergeschichte, wie sie das Leben schreibt. Ein kleines Märchen, das ohne große Prinzen auskommt. Kein Großkonzern und kein mächtiges Konsortium hat hier seine Finger im Spiel, denn Suavia ist ein Familienbetrieb durch und durch.

Das Märchen von Suavia beginnt im kleinen Örtchen Fittà, das wie ein Edelstein in einem Ring auf einem Hügel in der Soave Classico DOC thront. Ein kleines, pittoreskes Dorf mit seiner kleinen Kirche, den alten aus Basalt erbauten Häusern und den Weinbergen, die sich rundherum bis zum Horizont erstrecken.

Hier lebte und arbeitete Familie Tessari bereits seit dem 19. Jahrhundert, doch schrieb man das Jahr 1982, als sich Giovanni und Rosetta Tessari entschieden, das große Potenzial der Region für sich zu nutzen. Sie wollten ihre ganz eigene Weingeschichte des Soave schreiben.

Mit eigenen Worten beschreiben sie es so: „Die Geschichte von Suavia besteht aus einer Burg, keinem Frosch, wenigen Prinzen und vielen Prinzessinnen. Die Burg ist eben jene in Soave, die seit dem Mittelalter steht, als die Stadt noch Suavia genannt wurde. Die vier Töchter von Giovanni und Rosetta, wie auch immer, sind die weiblichen Hauptcharaktere in der Suavia-Geschichte zu Beginn des 21. Jahrhunderts.“

Heute leiten die Schwestern Meri, Valentina und Alessandra das Weingut Suavia in Fittà. Sie haben sich ganz auf die Klassiker Garganega und Trebbiano di Suave konzentriert, die hier auf kupferrotem, schwarzem und grauem Boden voller Basalt und anderer vulkanischer Gesteine gedeihen. Die Weine werden mit viel Feingefühl gekeltert und auch die Weinberge erfahren bei Suavia rücksichtvollste Bewirtschaftung. Das Ergebnis der Schwestern begeistert nicht nur die Weinliebhaber, sondern auch die Konkurrenz.