Speri Amarone Sant' Urbano DOCG 2013 - MeineWeine.ch

Speri Amarone Classico della Valpolicella Sant' Urbano DOCG 2013

65% Corvina, 18% Molinara, 17% Rondinella

15 %
15-17 °C
bis zu 15 Jahre lagerfähig

 festlichen, kräftigen Gerichten, Lammgigot, Wild, reifem Hartkäse

Die Trauben werden von Hand gelesen und anschliessend für 100 Tage in Obsttrockenräume getrocknet. Ausbau im Eichenfass für 24 Monate, danach 12 Monate in der Flasche.
Tre Bicchieri / Gambero Rosso
Flaschengrösse: 75 cl
lm Weinlager vorrätig, sofort lieferbar
SFr. 47.00

Amore für Amarone!

Im Herzen des Valpolicella classico liegt die Kellerei Speri, eines der Top-Weingüter des Veneto, wo mittlerweile in der fünften Generation Wein produziert wird. Speri ist ein Weingut, dessen Qualität durch die gesamte Produktpalette hindurch begeistert. Berühmt geworden ist die Kellerei nicht nur durch ihre wirklich grossartigen Valpolicellas, sondern vor allem durch deren legendären Speri Amarone, der manchem Kenner als der Beste Wein Italiens gilt. Schon beim Öffnen strömt einem der gewaltige Duft nach warmem Beerenkompott und Rumtopf entgegen. Ein wenig Zimt am Gaumen erinnert an Weihnachtsgebäck, die zarte, fast prickelnde Säure sorgt dafür, dass der mächtige Körper nie übergewichtig wirkt. Sauerkirschen und reife Pflaumen werden mit einer Prise Vanille veredelt. Wo findet man in einem Amarone neben all diesen dunklen, getrockneten Früchten, dem Anklang an Rumtopf und indischen Gewürzen noch so etwas wie kühle Mineralität und eine belebende Frische? Einzellagen sind im Valpolicella eher die Seltenheit. Hier, wo es viele große Kellereien gibt, setzt sich das Terroir-Denken erst langsam durch. Bei den vielen überkonzentrierten Amarone, die es so gibt, wäre ein besonderes Terroir auch kaum herauszuschmecken. Die Familie Speri hat in fünf einzelnen, klar umrissenen Weinbergen ihren Besitz. Einer davon ist etwas ganz Besonderes, der Sant’Urbano. Auf einem langgestreckten Hügel gelegen, profitiert die Lage von einer hohen Sonneneinstrahlung, andererseits wird es hier nie zu heiß, da kühle Fallwinde aus den Lessinia-Bergen die Temperaturen nicht zu sehr ansteigen lassen. So wird hier der Amarone kein Monster, sondern bleibt, trotz aller Konzentration, ausgesprochen filigran. Nach 3-4 Monaten traditioneller Trocknung der Trauben reift er für 2 Jahre in 500-Liter-Allier-Fässern und für ein weiteres Jahr in traditionellen großen Holzfässern. Ein Gedicht zu feinem Wild!