Zymé Amarone Valpolicella DOCG 2011

Zymé Amarone Valpolicella DOCG 2011

40% Corvina, 30% Corvinone, 15% Rondinella, 10% Oseleta, 5% Croatina

15.5%
17 °C
Jahrgang +20 Jahre

harmoniert mit Rindfleisch am Stück grilliert, Entenbrust, Wild gebraten und nicht geschmort.

Die Trauben werden über 3 Monate getrocknet. Der Wein reift über 5 Jahre im slovenischen Eichenholz und nochmals 1 Jahr auf der Flasche. Vor 6 Jahren kommt der Wein nicht in den Verkauf.
75 cl
lm Weinlager vorrätig, sofort lieferbar
SFr. 89.00

Schlicht ein Traumwein

Das Bouquet kennt kein Limit. Wir könnten Ihnen jetzt die gesamte Partitur an Geschmackbeschrieben um die Ohren hauen: Wildkirsche, italienischer Espresso, getrocknete Kräuter, Dörrobst, Leder, Lakritze und so weiter und so fort. Möchten wir aber nicht. Stattdessen möchten wir Ihnen in einfachen, verständlichen Worten beschreiben, warum dieser Amarone zu einem der besten überhaupt gehört.

Die Rebsorten in diesem Wein sind zum Grossteil die traditionellen Amarone-Rebsorten Corvina und Rondinella, deren hübsche Namen nur zufällig mit Raben (Rabe = corvo) und kleinen Schwalben (Schwalbe = rondine) zu tun haben. Dazu kommt ein Schuss Molinara und Croatina. Der Alkohol beträgt 15,5 %, was kräftig klingt, aber sehr zivil schmeckt.

Am Gaumen hält er gekonnt die Balance. Ein bisschen Ballerina (zart und elegant mit viel Frucht, ja fast Kompott!) und gleichzeitig ein bisschen Macho (konzentriert, traumhafte Würze, mit laaangem Abgang!). Ein richtiger Festtagswein, den man unbedingt ein paar Stunden vorher öffnen und dann in aller Ruhe Schluck für Schluck geniessen sollte.

Zýmē

Celestino Gaspari, Önologe und Winzer aus San Pietro in Cariano unweit Verona, ist ­eine Berühmtheit. Lange arbeitete er bei Giu­seppe Quintarelli, einem der Überväter des Amarone, bevor er 2003 seine eigene Cantina gründete und nebenbei noch die Tochter seines Mentors heiratete. Quintarelli ist zu dieser Zeit eine Autorität im Veneto mit seinen Weinen. Bei ihm erlernt Celestino Gaspari 17 Jahre lang das Weinmachen.

Seine eigene Azienda Agricola nennt er nach dem lateinischen Wort für Weinhefe «Le Zýmè». Er möchte seinen Schwiegervater nicht kopieren, sondern das Erlernte neu interpretieren und Weine entstehen lassen, die seine ganz eigene Handschrift aufweisen. Und das beweist er mit vollster Bravour! Im Veneto und weit über seine Grenzen hinaus ist er eine Ikone. Sein Sprechen und Handeln sind Programm und Richtschnur für die anderen Winzer der Region.

Heute verwendet die Azienda Agricola Zymè Trauben aus 9 ha Rebfläche für ihre Weine, wobei ein Teil aus dem Bestand der Familie Gaspari und der andere Teil von ausgesuchten Besitzern anderer Weinberge stammt, die mit Zymè eng zusammenarbeiten. Es würde wohl zu lange dauern, Ihnen die ganze Geschichte dieses Weinguts zu erzählen. Nur soviel: keiner kann einen Wein produzieren, wie Celestino!

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