Zymé Valpolicella Classico Superiore DOP 2015 - MeineWeine.ch

Zymé Valpolicella Classico Superiore DOP 2015

40% Corvina, 30% Corvinone, 25% Rondinella, 5% Oseleta

13.5%
17 °C
Jahrgang +10 Jahre

Rösti mit Kalbsleber oder Käse und Speck, Trockenfleisch, Mistkratzerli oder ganz einfach ohne Essen.

3-jährige Reifedauer in Fässern aus slowenischer Eiche, anschliessend 6 Monate Flaschenreife
Flaschengrösse: 75 cl
lm Weinlager vorrätig, sofort lieferbar
SFr. 25.00

Die dunkle Seite der Macht

Ripasso, Ripasso, Ripasso: allein schon der Name geht runter wie Öl. Dieser dunkle, intensive Rotwein aus dem grossen Valpolicella-Reich hat es so manchem Weinliebhaber angetan. Irgendwie verständlich, ist der Ripasso doch der kleine Bruder des mächtigen und dunkelwürzigen Amarone.

Ripasso vom Zeitwort ripassare hergeleitet, bedeutet wieder vorbeikommen, was auch beschreibt, wie es zu diesem Stil kommt. Die ausgepressten Beerenhäute der angetrockneten und dadurch konzentrierten Amarone-Trauben werden mit „normalem“ Valpolicella-Wein vermengt. So wird der Grundwein mit den würzigen Aromen des Amarone versetzt, der wieder zu gären beginnt und in Summe einen kräftigen und mit intensiver Würze und Saftigkeit versehenen Schmeichler ergibt.

Der Valpolicella Ripasso von Celestino Gasparini ist ein empfehlenswertes Beispiel für diesen Stil. Seine Aromen erinnern an ein gutes Zwetschgenchutney mit Gewürznelken und Zimt. Hier ist alles dunkelfruchtig-rund und herrlich vollmundig, ein unglaublich dichter, leicht süßlicher Trinkgenuss. Großartig zu Kalbskotelett, Desserts oder einfach nur zum Nachdenken - genau so wie man es von einem guten Ripasso erwarten darf.

Zýmē

Celestino Gaspari, Önologe und Winzer aus San Pietro in Cariano unweit Verona, ist ­eine Berühmtheit. Lange arbeitete er bei Giu­seppe Quintarelli, einem der Überväter des Amarone, bevor er 2003 seine eigene Cantina gründete und nebenbei noch die Tochter seines Mentors heiratete. Quintarelli ist zu dieser Zeit eine Autorität im Veneto mit seinen Weinen. Bei ihm erlernt Celestino Gaspari 17 Jahre lang das Weinmachen.

Seine eigene Azienda Agricola nennt er nach dem lateinischen Wort für Weinhefe «Le Zýmè». Er möchte seinen Schwiegervater nicht kopieren, sondern das Erlernte neu interpretieren und Weine entstehen lassen, die seine ganz eigene Handschrift aufweisen. Und das beweist er mit vollster Bravour! Im Veneto und weit über seine Grenzen hinaus ist er eine Ikone. Sein Sprechen und Handeln sind Programm und Richtschnur für die anderen Winzer der Region.

Heute verwendet die Azienda Agricola Zymè Trauben aus 9 ha Rebfläche für ihre Weine, wobei ein Teil aus dem Bestand der Familie Gaspari und der andere Teil von ausgesuchten Besitzern anderer Weinberge stammt, die mit Zymè eng zusammenarbeiten. Es würde wohl zu lange dauern, Ihnen die ganze Geschichte dieses Weinguts zu erzählen. Nur soviel: keiner kann einen Wein produzieren, wie Celestino!

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