Sangiovese

Die Sangiovese-Rebe gehört mit grösster Wahrscheinlichkeit zu den ältesten Rebsorten Italiens und stammt vermutlich aus der Toskana. Sie gilt als hervorragende Qualitätstraube mit runden, fleischigen Beeren und wird vielfach nicht sortenrein gekeltert, sondern mit anderen roten und weissen Traubensorten gemischt. Sangiovese-Reben trifft man heute in ganz Italien an, besonders aber in der Toskana, der Emilia-Romagna, den Marken, auf Sardinien und der Insel Elba.

 

Mit knapp 90.000 Hektar (das sind rund 10 % der Gesamtrebfläche) ist sie die meist angebaute italienische Rotwein-Sorte und nach der weissen Trebbiano die zweithäufigste Rebsorte ganz Italiens. Einige der bekanntesten und beliebtesten italienischen Rotweine werden aus der Sangiovese-Rebe hergestellt. Dazu gehören so unterschiedliche Weine wie der Brunello die Montalcino, der Vino Novello aus der Toskana und der bekannteste toskanische Wein, der Chianti, der zu 75 % aus Sangiovese-Trauben besteht.

 

Die Trauben liefern einen trockenen, leicht tanninhaltigen Wein mit einem typischen Veilchenbukett. Nach längerer Reifezeit aber nehmen die Weine auch gerne eine tief dunkelrote Farbe an, mit erdigen Aromen und rufen Assoziationen zu Waldaromen von Unterholz, Pinien und Trüffeln sowie Nuancen von Rauchwaren, Leder und Schokoladenelementen hervor.

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